Das Altenteilsrecht des überlebenden Ehegatten – und die Wiederverheiratung

Das Altenteilsrecht des überlebenden Ehegatten aus § 14 II HöfeO gelangt bereits mit dem Eintritt des Erbfalls zur Entstehung; lediglich die Fälligkeit ist bei einem bestehenden Nutznießungsrechts aus § 14 HöfeO bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres des Hoferben hinausgeschoben. Eine Wiederverheiratung des Ehegatten während der Zeit der Nutznießung führt deshalb zum Erlöschen des Altenteilsrechts aus § 14 II 2 HöfeO und zum Entstehen eines Abfindungsanspruchs nach § 14 II 3 HöfeO.

Das mit dem Erbfall zur Entstehung gelangte Altenteilsrecht der überlebenden Ehefrau ist gemäß § 14 Abs. 2 Satz 2 HöfeO a. F. mit ihrer Wiederverheiratung erloschen, wobei an seiner Stelle der Abfindungsanspruch aus § 14 Abs. 2 Satz 3 HöfeO a. F. getreten ist.

Dieser Erlöschenswirkung nach § 14 Abs. 2 Satz 2 HöfeO a. F ...

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