LAG Berlin-Brandenburg zur Berechnung der Zweiwochenfrist nach § 626 II BGB und der erforderlichen Anhörung des Mitarbeiters zu einer Verdachtskündigung

Rechtsanwalt Bodem, Fachanwalt Arbeitsrecht Berlin

1. Beabsichtigt der Kündigungsberechtigte, dem Kündigungsgegner Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, wird auch dadurch der Beginn der Frist nach § 626 II BGB gehemmt. Um den Lauf der Frist nicht länger als notwendig hinauszuschieben, muss die Anhörung des Arbeitnehmers innerhalb einer kurzen Frist erfolgen. Die Frist darf im Allgemeinen, und ohne dass besondere Umstände vorliegen, nicht mehr als eine Woche betragen“ (vgl. auch BAG 02.03.2006 – 2 AZR 46/05). 2. Die rechtliche Einschätzung eines Sachverhalts durch einen Rechtsanwalt verlängert die Regelfrist nicht. 3. Endet die Regelfrist am 3.9 ...

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