Verlust der Maklerprovision bei Preisnachlässen?

Der BGH hat eine folgenreiche Entscheidung für Makler getroffen. Nach Auffassung des III. Zivilsenates steht einem Makler kein Vergütungsanspruch zu, wenn das ursprünglich benannte Geschäft (hier Grundstück für Kaufpreis 1,1 Mio EUR) tatsächlich abweichend abgeschlossen wird (hier: 525.000 EUR). Im Rahmen des § 652 BGB muss die Kongruenz zwischen nachgewiesenem und beurkundetem Geschäft überprüft werden. Bei einem Abweichen von 43% hat der BGH die Kongruenz verneint und den Anspruch auf Maklerprovision abgelehnt. In einem anderen Fall (III ZR 163/07) hatte der Senat bei einer Abweichung von 15% keine Bedenken ...

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