Rezension: SuperVision. An Introduction to the Surveillance Society

In Kooperation mit dem Surveillance Studies Blog veröffentlicht Criminologia Rezensionen von Bücher aus den Bereichen Überwachung & Kontrolle und Kriminologie.

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Titel: SuperVision: An Introduction to the Surveillance Society Autoren: Gilliom, John; Monahan, Torin Jahr: 2012 Verlag: University of Chicago Press ISBN: 9780226924441 Diese Rezension wurde verfasst von Simon Egbert, Hamburg. Wie es der Untertitel des Buches bereits verrät, handelt es sich bei der Schrift von John Gilliom und Torin Monahan um eine Einführung. Dass man also als Leser_in keine theoretisch aufwändig flankierte und konsequent selbstreflexive Darstellung erwarten kann, machen die Autoren bereits zu Anfang klar: das Buch wurde nicht für die scientific community geschrieben, sondern für Studierende und interessierte Laien. Einige ihrer akademischen Kolleg_innen, so die zusätzliche Warnung, könne dieses Buch durchaus frustrieren (VIII). Ziel sei es vielmehr, Fachfremde in die Welt der Überwachung einzuführen (und eben nicht, so denkt man hinterher, in die surveillance studies) und anhand der Darstellung besonders alltagsrelevanter Überwachungstechniken ein gedankliches und begriffliches Instrumentarium bereitzustellen, die moderne Überwachungsgesellschaft, insbesondere in ihren sozialen Implikationen, zu verstehen und kritisch zu hinterfragen (VII).

Überwachung, so das Autorengespann, sei zu verstehen als Beobachtung von Personen mit dem Ziel, deren Verhalten zu steuern und regulieren (2). Und da beinahe alle gesellschaftlichen Bereiche diese Form des systematischen Beobachtens beinhalten, lebten wir in einer ‘surveillance society’ (ebd.) ...

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