Microsoft: Transparenz zum behördlichen Datenhunger

Cablecom, Swisscom und andere Schweizer Unternehmen schweigen hartnäckig über ihre Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden. In den USA hingegen veröffentlichen Google und andere Unternehmen seit einiger Zeit so genannte Transparenzberichte und dokumentieren damit den staatlichen Datenhunger. Die neusten Zahlen stammen aus dem Law Enforcement Requests Report von Microsoft und betreffen die beiden Jahreshälften 2013. Auch in diesem Zeitraum gingen bei Microsoft zahlreiche Anfragen von Behörden aus der Schweiz ein.

Schweizer Behörden gelangten demnach mit insgesamt 115 Anfragen an Microsoft. Die Anfragen betrafen 242 Nutzer beziehungsweise Nutzerkonten und waren mehrheitlich erfolgreich, sofern Nutzerdaten tatsächlich vorhanden waren. Inhalte wie beispielsweise Dokumente, E-Mails oder Fotos wurden nicht geliefert (oder angefordert), dafür aber Metadaten wie Namen, Adressen und verwendete IP-Adressen – Letztere können in der Schweiz über die Vorratsdatenspeicherung einzelnen Kunden von Internet-Providern zugeordnet werden ...

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