LAG Berlin-Brandenburg: Arbeitgeber muss nach einem verlorenem Kündigungsschutzverfahren die Kündigungsfrist des Arbeitnehmers aus einem zwischenzeitlich neuen Arbeitsverhältnis abwarten

Rechtsanwalt Bodem, Fachanwalt Arbeitsrecht Berlin

1. Nach Abschluss eines Kündigungsschutzverfahrens ist es nicht Sache des Arbeitnehmers, die von dem Arbeitgeber abgelehnte Arbeit von sich aus wieder aufzunehmen oder dem Arbeitgeber seine Arbeitskraft erneut anzubieten. 2. Vielmehr ist der Arbeitgeber gehalten, den Arbeitnehmer zur Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses aufzufordern. Tut er dies, ist der Arbeitnehmer grundsätzlich verpflichtet, die Arbeit wieder aufzunehmen. 3. Der Arbeitnehmer, der zwischenzeitlich ein neues Arbeitsverhältnis eingegangen ist, kann vielmehr nach § 12 S.1 KSchG binnen einer Woche nach Rechtskraft des Urteils durch Erklärung gegenüber dem alten Arbeitgeber die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses mit ihm verweigern. Das Arbeitsverhältnis endet dann mit dem Zugang der Erklärung ...

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