BayVGH entscheidet zu Photovoltaikanlage auf einem Teil des Daches eines denkmalgeschützten Einfirsthofs

(LEXEGESE) - Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat mit jetzt bekannt gewordenen Urteil vom 19. Dezember 2013 (Az. 1 B 12.2596) entschieden, dass die Erteilung einer denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis für die Aufbringung einer großflächigen Photovoltaikanlage (PV-Anlage) auf einem Teil des Daches eines denkmalgeschützten Einfirsthofs in Bad Heilbrunn zu Recht verweigert wurde. I. Sachverhalt Der Kläger beantragte eine denkmalschutzrechtliche Erlaubnis für die Aufbringung einer PV-Anlage auf der südlichen Dachfläche eines etwa 37 m langen Bauernhauses (Einfirsthof) in Bad Heilbrunn, das in der Denkmalliste als Einzeldenkmal eingetragen ist. Das Gebäude besteht aus einem ca. 14 m langen Wohnteil und einem ca. 23 m langen Wirtschaftsteil. Die Klage gegen den ablehnenden Bescheid des Landratsamtes blieb erfolglos. Nun hat der BayVGH auch die vom Kläger eingelegte Berufung zurückgewiesen. II. Entscheidung Nach Auffassung des BayVGH ist das gesamte Gebäude ungeachtet seiner auch äußerlich ablesbaren Zweiteilung in einen Wohn- und einen Wirtschaftsteil als einheitliches Baudenkmal zu betrachten ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK