Getty Images: Kostenlose Bilder mit Nebenwirkungen

Die amerikanische Bildagentur Getty Images – berühmt-berüchtigt durch erfolgreiche Abmahnungen gegen die unberechtigte Verwendung von Bildern aus Getty Images-Beständen – ermöglicht neuerdings das kostenlose Einbetten von Bildern in Websites. Die entsprechenden Nutzungsbedingungen (Screenshot) sind allerdings sehr restriktiv gehalten und lassen deshalb Zurückhaltung beim Einbetten von Getty Images-Bildern empfehlenswert erscheinen.

Das kostenlose Einbetten darf ausschliesslich über den «eingebetteten Viewer» von Getty Images mittels erfolgen und ist auf redaktionelle Zwecke beschränkt. «Redaktionelle Zwecke» bedeutet gemäss Getty Images eine Verwendung «im Zusammenhang mit Ereignissen, die berichtenswert und von öffentlichem Interesse sind.» Dabei ist die Verwendung für jegliche gewerblichen beziehungsweise geschäftlichen Zwecke ausgeschlossen – dazu zählen unter anderem die Verwendung für Marketing, zum Verkauf von Waren oder im Umfeld von Empfehlungen oder Sponsoring. Corporate Blogs, aber auch Websites mit Werbung beispielsweise von Google AdSense, können damit keine Bilder von Getty Images kostenlos einbetten. Auch die meisten Weblogs dürften an diesen Nutzungsbedingungen scheitern, denn gerade das notwendige «öffentliche Interesse» stellt eine erhebliche Hürde dar. </p> <p> Dazu kommt, dass die Kontrolle über eingebettete Bilder vollständig bei Getty Images verbleibt. So behält sich Getty Images vor, Bilder jederzeit zu ändern oder zu entfernen, und Website-Betreiber sind verpflichtet, auf Aufforderung von Getty Images hin das Einbetten umgehend einzustellen. Ausserdem wertet Getty Images die Nutzung der eingebetteten Bilder aus und kann Werbung einblenden. </p> Fazit: There’s No Such Thing as a Free Lunch <p> <a href="https://de.wikipedia ...

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