Krankengeldanspruch nach Jobende – erneute Krankschreibung muss rechtzeitig ausgestellt werden

Wird ein Arbeitnehmer kurz vor Ende seines Arbeitsverhältnisses krank, sollte er sich bei anhaltender Krankheit rechtzeitig um die notwendige Erneuerung seiner Krankschreibung bemühen. Denn wird der Beschäftigte erst am Tag nach Ablauf seiner Krankschreibung beim Arzt wieder vorstellig, ist der Anspruch auf Krankengeld von der Krankenkasse verloren, urteilte am Dienstag, 04.03.2014, das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel (AZ: B 1 KR 17/13 R).

Geklagt hatte eine Arbeitnehmerin aus dem Raum Mannheim. Ihr Arbeitsverhältnis endete zum 30.09.2010. Zwei Tage zuvor wurde die Frau krank. Eine Ärztin bescheinigte ihr, bis Sonntag, 24.10.2010 nicht arbeiten zu können. Weil nach Auslaufen des Arbeitsverhältnisses kein Anspruch auf Lohnfortzahlung mehr bestand, bewilligte die AOK Baden-Württemberg bis zu diesem Zeitpunkt Krankengeld.

Wegen ihrer schweren Erkrankung wollte die Klägerin die Krankschreibung verlängern ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK