Echtheitszertifikat ist nicht erforderlich - zumindest nicht bei der Oberweite!

Zu der gerade erst veröffentlichten FRA-Studie zum Themakörperliche und sexuelle Gewalt und Frauen, nach der immerhin 55 % der Frauenin Europa überhaupt eine sexuelle Belästigung und wiederum 32 % der Frauensexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erlebt haben, passen die beiden Entscheidungen, auf die sowohl der Betriebsratsblog, als auch der Beck-Bloghinweisen, ganz gut. In einer nicht unbedingt arbeitsrechtlich gestalteten Fallkonstellation musste sich auch schon das Landgericht Hannover damit beschäftigen, dessen merkwürdiger Ansicht sodann richtigerweise durch das OLG Celle wiederaufgehoben wurde. In einem Fall, in welchem ein bereits über viele Jahre bei dem Arbeitgeber beschäftigter Krankenpfleger der Meinung war, die Oberweite der Auszubildenden durch „fachgerechte“ Berührung (und dem anschließenden Versuch eines Kusses, welcher allerdings fehlgeschlagen ist) auf ihre Echtheit hin zu überprüfen, war zunächst das Arbeitsgericht Braunschweig der Meinung, eine fristlose Kündigung des betreffenden Krankenpflegers sei unverhältnismäßig, weswegen dieser zunächst hätte abgemahnt werden müssen. Das LAG Niedersachsen gab im Ergebnis dem Arbeitgeber Recht und bestätigte die fristlose Kündigung ...Zum vollständigen Artikel

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