Die “Punktereform” – Teil 1 – Der Punkterabatt

Zum 01.05.2014 wird die Reform des Verkehrszentralregister Wirklichkeit. Viele Bußgelder werden deutlich angehoben, Tilgungsfristen werden verlängert und die Maßnahmen zum Abbau von Punkten werden reduziert. Die Reform geht für Kraftfahrer also mit vielen Nachteilen einher. Die Politik ist sich der Konsequenz, daß es nach der Reform häufiger als bisher zu einer Entziehung der Fahrerlaubnis kommen wird, durchaus bewußt.

Gerade diejenigen, deren Eintragungen im Verkehrszentralregister eine Diät gut zu Gesicht stünde, tun gut daran, sich rechtzeitig vor dem Inkrafttreten der Reform noch eiligst dem Punkteabbau zu widmen.

Wer vor dem Erreichen von 14 Punkten ein Aufbauseminar absolviert, ohne in den letzten fünf Jahren ein solches Seminar absolviert zu haben, und dieses der Behörde nachweist, dem werden bei einem Punktestand von maximal acht Punkten nach der bisherigen Gesetzeslage vier Punkte erlassen, bei einem Punktestand von 9-13 Punkten immerhin noch zwei Punkte. Auch bei einem höheren Punktestand kann bislang durch eine verkehrspsychologische Beratung ein weiterer Punkterabatt von zwei Punkten erzielt werden. Nach dem bisherigen System konnte also innerhalb von fünf Jahren ein Punkterabatt von bis zu sechs Punkten erreicht werden.

Ab dem 01.05 ...

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