Schmerzensgeld für Zahnbehandlung

Das OLG Hamm hat einer Patientin ein Schmerzensgeld in Höhe von 6000,- Euro zugebilligt, weil eine Zahnbehandlung ohne ihre wirksame Einwilligung erfolgt war.

Im Jahre 2007 empfahl der beklagte Zahnarzt seiner Patientin eine prothetische Neuversorgung und gliederte sodann neue Brücken und sogenannte “Veneers” im Ober- und Unterkiefer ein. Wegen Beschwerden bei der Nahrungsaufnahme und überempfindlichen Zähnen beendete die Patientin die Behandlung und verlangte Schadensersatz. Nach ihrer Ansicht weise die neue Versorgung ungenügende Zahnkontakte zwischen Ober- und Unterkiefer auf, es hätten Einzelkronen und keine verblockten Brücken geplant werden müssen; außerdem sei sie über die mögliche Versorgung mit Einzelkronen nicht aufgeklärt worden ...

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