Kurz vor Toresschluß

Eher selten kommt es vor, daß man als Anwalt ein Verfahren übernimmt, welches faktisch ausgeschrieben ist (von solch einem Ausnahmefall berichtet etwa der Kollege Will in seinem Blog). Ähnlich ist es mir vor einiger Zeit ergangen.

Die Parteien stritten vor dem Landgericht um einen respektablen Betrag. Der bisherige Anwalt der Mandanten hatte die Klage eingereicht und danach seine Bemühungen weitestgehend eingestellt. Die anschließenden Vergleichsverhandlungen strengten dann bereits die Mandanten selbst an, die sich merklich engagierten.

Schließlich teilte der Anwalt dem Gericht einen Vergleichsvorschlag mit, den die Parteien im Wesentlichen miteinander abgestimmt hatten. Dem Anwalt gelang es indes, in die Formulierung des Vergleichsvorschlages eine unzulässige Bedingung einzubauen, so daß das Gericht den Anwalt um Bestätigung bat, daß der Vergleich auch ohne diese Bedingung geschlossen werden könne ...

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