Das geplante Wasserbecken auf dem Tempelhofer Feld

Stellt der geplante Bau eines Wasserbeckens die Herstellung eines Gewässers dar, bedarf es nach dem Wasserhaushaltsgesetz einer Vorprüfung, ob eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist. Findet dise Vorprüfung nicht statt, liegt ein beachtlicher Verfahrensmangel vor.

So hat das Verwaltungsgericht Berlin in dem hier vorliegenden Eilverfahren über das geplante Wasserbecken auf dem Tempelhofer Feld entschieden. Zur Niederschlagswasserableitung soll auf dem Tempelhofer Feld ein Wasserbecken mit einer Größe von 22.500 m² errichtet und in eine in diesem Bereich neu gestaltete Parklandschaft integriert werden. Es soll damit zugleich Erholungszwecken dienen und u.a. auch die Möglichkeit zur Veranstaltung besonderer Wassersportereignisse eröffnen. Die größere Verdunstung, die das neue Regenwasserkonzept zur Folge hätte, soll sich positiv auf das Stadtklima auf dem Gelände auswirken. Im Oktober 2013 erteilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt eine Baugenehmigung zur Errichtung u.a. des Beckens ...

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