Alles was Sie wissen müssen: Sonderkündigungsschutz

Der Sonderkündigungsschutz schützt Arbeitnehmer wie beispielsweise schwangere Mütter, Betriebstäte, Datenschutzbeauftragte und Schwerbehinderte. Diese Arbeitnehmer sind besonders schutzwürdig und kann nur dann gekündigt werden, wenn eine gewisse Voraussetzung zum Ausspruch der Kündigung vorliegt.

Der Sinn des Sonderkündigungsschutzes Der Sinn des Sonderkündigungsschutzes besteht darin, bestimmten Personengruppen stärker vor dem Verlust des Arbeitsplatzes zu schützen, als andere Arbeitnehmer. Jedoch bedeutet ein Sonderkündigungsschutz nicht, dass der Arbeitsplatz unter allen Umständen festgehalten werden muss.

Welche Personengruppen sind vom Sonderkündigungsschutz eingenommen? - Betriebsratsmitglieder Betriebsratsmitglieder unterliegen einem besonders hohen Kündigungsschutz. Der Betriebsrat vertritt die gesamte Arbeitsbelegschaft. Das Einsetzen für andere Arbeitnehmer kann unter Umständen sehr unangenehm für den Arbeitgeber sein. Allein aus diesem Grund laufen Betriebsratsmitglieder Gefahr, selbst gekündigt zu werden, je mehr sie sich für die gesamte Belegschaft einsetzen. Aus diesem Grund haben Betriebsratsmitglieder einen sehr hohen Kündigungsschutz.

- Schwangere und Eltern in Elternzeit Schwangere Frauen beziehungsweise Mütter dürfen während der Schwangerschaft und 4 Monate nach der Entbindung nicht gekündigt werden. Des Weiteren dürfen Eltern, welche Elternzeit in Anspruch nehmen, nicht gekündigt werden. Der Kündigungsschutz beginnt bereits ab dem Zeitpunkt, ab dem das Elternteil Elternzeit beantragt.

- Schwerbehinderte Schwerbehinderte sind jede Personen, deren Behinderungsgrad mit 50 oder mehr festgestellt worden ist. Beträgt der Grad einer Behinderung weniger als 50 aber mindestens 30, so kann diese Person einer Schwerbehinderten Person gleich gestellt werden ...

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