Golden Globe-Sieger und 9facher Oscar Kandidat "12 Years A Slave" Gegenstand von Abmahnungen

Die bekannte Abmahnkanzlei Schutt, Waetke RECHTSANWÄLTE aus Karlsruhe mahnt Anschlussinhaber ab mit dem Vorwurf von Rechtsverletzungen an Urheberrechten der TOBIS Film GmbH & Co. KG. Abgemahnt wird die Verletzung an den Rechten des britisch-amerikanisches historischen Filmdrama, „12 Years A Slave“ des Regisseurs Steve McQueen, dem mit der Verfilmung des gleichnamigen autobiografischen Werkes von Solomon Northup aus dem Jahr 1853 ein Golden Globe-Sieger als „Bester Film“ und Kandidat für 9 Oscars gelungen ist. Dem abgemahnten Anschlussinhaber wird vorgeworfen den Film „12 Years A Slave“ der Öffentlichkeit durch die Teilnahme an Filesharing-Netzwerken (peer-to-peer-Netzen) entweder selbst unberechtigt zur Verfügung gestellt oder Dritten dies über den eigenen Anschluss ermöglich zu haben. Die Kanzlei Schutt, Waetke RECHTSANWÄLTE fordert neben der Abgabe eine strafbewehrten Unterlassungserklärung und der sofortigen Löschung des Films zur Abgeltung aller Ansprüche eine pauschale Zahlung in Höhe von 732,50 € für Rechtsanwaltskosten (215,00 € auf des Basis eines Streitwerts von 1.517,50 €), Schadensersatz (500,00 €) und pauschalisierten Ermittlungskosten (17,50 €). Damit sei dann die Angelegenheit erledigt. Bemerkenswert ist, dass die Kanzlei Schutt, Waetke RECHTSANWÄLTE in der vorliegenden Abmahnung im Hinblick auf den Unterlassungsanspruch bereits vor Inkrafttreten der Neuregelung des § 97a Abs. 3 UrhG den neuen reduzierten Streitwert von 1.000,00 € annehmen und anwenden. Das steht zwar im Einklang mit der aktuellen Rechtsprechung mehrerer Amtsgerichte, ist aber deshalb überraschend, weil die Kanzlei Schutt, Waetke RECHTSANWÄLTE die erste Abmahnkanzlei ist, die im vorauseilenden Gehorsam ein kommendes Gesetz anwendet ...Zum vollständigen Artikel


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