Bundesgericht pfeift “Schweizermacher” zurück

Die Schweiz hat im Moment, wenn es um “Fremde” geht, keine besonders gute Presse, und das Bundesgericht hat daran kräftig mitgewirkt. Ein bisschen was wett macht jetzt ein heute veröffentlichtes Urteil aus Lausanne. Dabei geht es um das Einbürgerungsverfahren, also die Arbeit jener wackeren Leute, die in den 70er Jahren der Emil-Steinberger-Film “Die Schweizermacher” karikiert hatte.

Eine vierköpfige Familie aus Weiningen im Kanton Zürich hatte die Einbürgerung beantragt und wurden daraufhin mitsamt den Kindern zu einem “Einbürgerungsgespräch” eingeladen – in einem sehr freundlichen Schreiben, wonach das Gespräch dazu dienen solle, sich “kennenzulernen und etwas über die Beweggründe für das Einbürgerungsgesuch zu erfahren”.

Mit keinem Wort war darin aber erwähnt, dass sie dort einer Art Eignungsprüfung unterzogen werden würden, samt Befragung zu ihren Kenntnissen über schweizerische Sitten, Geographie und Staatskunde. Das geschah aber, und zwar offenbar mit nicht zufriedenstellendem Ergebnis: Die Gemeinde lehnte das Einbürgerungsgesuch ab ...

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Die Schweizermacher 3/11



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