26 Euro als Aufwandsentschädigung für eine Blutspende rechtens

Eine medizinische Einrichtung, die sich um "freiwillige" Bluttransfusionen kümmert, darf den Spendern eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von 26 Euro zahlen. Dient doch ein solcher Betrag nicht nur dem Ausgleich von Vermögensnachteilen, was zwar der eigentliche Wortsinn einer "Aufwandsentschädigung" ist, sondern honoriert insbesondere auch die nicht zu unterschätzenden persönlichen Risiken des mit dem Spenden von Blut verbundenen Eingriffs in die körperliche Unversehrtheit. Zumal der Spender immer einen gewissen Zeit- und Kraftaufwand zu verbuchen hat, um überhaupt an den Ort der Blutspende zu gelangen. Darauf hat das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz verwiesen (Az. 6 A 10608/13). Der DRK-Blutspendendienst West wollte zumindest in Rheinland-Pfalz solche Entschädigungszahlungen bei mobilen Vollblutspenden verbieten lassen. Ein pauschales Entgelt in dieser Höhe überschreite die Grenze zwischen einer nach dem Gesetz zur Regelung des Transfusionswesens zulässigen pauschalen Aufwandsentschädigung und einer unzulässigen Bezahlung ...Zum vollständigen Artikel


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