Über die Relativität des angeblich Unheilbaren und das Hohelied auf den Freitod

……….. könnte (sollte?) vielleicht mancher doch lieber mehr als nur einmal nachdenken. Der das jüngst in Belgien erlassene Gesetz zur Sterbehilfe ohne jegliche Mindestaltesgrenze Beifall klatschte. Wenn er Geschichten wie diese liest.

Und was Prognosen auch heute noch in der Medizin wert sind.

Selbst unter – ausser und nicht in Frage gestellt – kompetenten Ärzten. Die gleichwohl eben weder vorher alles wissen, noch nachher alles erklären können. Aber wenigstens begreifen sollten, als Berufsstand, dass sie kein Herrschaftswissen über das Leben und noch weniger über den Tod besitzen, das über jede Frage und jeden Zweifel erhaben ist.

Und damit zweifelsfreie Grundlagen bilden kann über die Aussichtslosigkeit auch schwerster Erkrankungen. Nicht nur für die Fragen zur Sterbehilfe. Bei denen man zunehmend des Eindrucks nicht mehr weit entfernt ist, dass jeder, der sich nicht zu solcher als Patient bereit findet und diese Option verklärungswürdig, in Rechtfertigungslage gerät.

Vor Ärzten, vor Angehörigen, Pflegern, Kostenträgern (?………….”medizinisch nicht mehr notwendige Kosten ?”)…………und vor sich selbst.

Es sollte doch zu denken geben, dass und wieviele amerikanische Neurologen, die den Hirntod als Tod des Menschen für die Organspende und Transplantation ansehen müssten (wenn sie für diese eintreten), diesen gleichwohl nicht als Tod des Menschen ansehen. Und dennoch Organe “ernten” bei eben diesen dann nicht toten Menschen als Organspender. Wert des Lebens? Menschenbild? Ein utilitaristisch bestimmtes.

Sterben …………müssen wir alle. Und bisher hat es noch jeder erledigt ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK