Abweichende Wohnfläche von 10 Prozent zulässig

Ist die tatsächliche Fläche einer Wohnung um mehr als 10 Prozent kleiner als die im Mietvertrag ausgewiesene Größe, stellt das einen unwiderleglichen Verstoß gegen die Beschaffenheitsvereinbarung dar. Mit der Folge, dass vor Gericht keine weiteren Beweise für eine konkrete Gebrauchsbeeinträchtigung erbracht werden müssen. Dieser Mühe muss sich der betroffene Mieter jedoch weiter unterziehen, wenn die gemessene Quadratmeterzahl auch nur um ein Promille über dem unverrückbaren Grenzwert liegt. Darauf hat das Amtsgericht Dortmund bestanden (Az. 425 C 7773/12). Im Mietvertrag einer Obergeschosswohnung mit Schrägen war die Wohnfläche von 43 m² angegeben. Beim Auszug nach fast acht Jahren verlangte der Bewohner nunmehr für die gesamte Mietzeit eine Rückzahlung von monatlich 20,51 Euro. Die wirkliche Größe der Wohnung habe nicht der beim Einzug vertraglich zugesicherten entsprochen, was ein erheblicher Mangel sei ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK