Rezension Zivilrecht: Schmerzensgeld

Jaeger / Luckey, Schmerzensgeld, 7. Auflage, Luchterhand 2014 Von RAG Dr. Benjamin Krenberger, Landstuhl Sieben Auflagen in nur 10 Jahren sprechen eine deutliche Sprache: dieses Werk ist nicht nur akzeptiert, sondern auch zur ständigen Nutzung prädestiniert, selbst unter dem Druck zahlreicher Konkurrenzwerke zum Thema Schmerzensgeld. Die Neuauflage, erhältlich auch als Online-Werk bei www.jurion.de, vereint auf knapp unter 1300 Seiten die Qualitäten eines Handbuchs mit denen eines Tabellenwerks samt Arbeitshilfen (Praxistipps, Hinweise, Formulierungsbeispiele, Checklisten, Muster, Lexikon u.v.m.). In der Einleitung zur Geltendmachung von Schmerzensgeldansprüchen reichen die Ausführungen von den Haftungstatbeständen bis hin zur gerichtlichen Geltendmachung. Dabei werden nicht nur Dauerbrenner der täglichen prozessualen Arbeit (z.B. Ansprüche nach behaupteter HWS-Verletzung, S. 183 ff. - korrelierend dazu der hervorragende Tabellenteil ab S. 898 ff.; Ansprüche nach Verletzungen bei Sport und Spiel, S. 316 ff.), sondern auch Rechtsfragen, die abseits der Standardfälle auf den Rechtsanwender zukommen, präzise aufbereitet, so zu sehen bei der Haftungsbegrenzung nach §§ 104 ff. SGB VII (S. 49 ff.), der möglichen Unterbrechung des Kausalzusammenhangs durch Dritte (S. 148 ff.), dem Schmerzensgeldanspruch für Kinder (S. 273 ff.) oder beim Antrag auf PKH (S. 378). Die Autoren weisen den Leser an geeigneter Stelle auf mögliches Entwicklungspotential der Rechtsprechung hin, z.B. bei der Schmerzensgeldzumessung bei Sexualdelikten und Mobbing (S. 87 ff., inkl ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK