Helmpflicht eines Radfahrers

Das Oberlandesgericht Celle hatte über einen Fall zu entscheiden, bei dem ein Radfahrer mit einer anderen Radfahrerin kollidierte und sich dabei unter anderem Kopfverletzungen zuzog. Der verletzte Radfahrer trug bei dem Unfall keinen Helm. Er begehrte Schadenersatz und Schmerzensgeld. Das vorbefasste Landgericht Verden sah allerdings eine Mitschuld des Radfahrers, da er keinen Helm trug, und nahm eine Kürzung der geltend gemachten Ansprüche in Höhe von 20 Prozent vor. Ein Sachverständigengutachten war zu dem Ergebnis gekommen, dass das Tragen eines Helms die erlittenen Verletzungen jedenfalls teilweise hätte verhindern können. Aus der Entscheidung des Landgerichts Verden ließe sich also eine allgemeine Helmpflicht für Radfahrer ableiten. Das Oberlandesgericht Celle entschied allerdings in der nächsten Instanz, dass eine allgemeine Helmpflicht nicht bestehe (OLG Celle, Urteil v. 12.02.2014, Az. 14 U 113/13) ...Zum vollständigen Artikel


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