Die “Fußfessel” für Zeitungszusteller: Dauerhafte GPS-Überwachung unzulässig

Wer selbst schon einmal Zeitungen ausgetragen hat, kennt die süße Versuchung, einige Stapel Papier auf mysteriöse Weise verschwinden zu lassen, um sich einen Teil der Laufarbeit zu sparen.

Um eine andere Art der “Optimierung” des Zustellprozesses geht es auch dann, wenn die Austräger ein GPS-Gerät mitnehmen müssen, das jeden ihrer Schritte aufzeichnet. Vernachlässigte Straßenzüge werden sofort sichtbar, listige Zusteller entlarvt.

Schluss mit listig: Überwachung dank GPS-Tracking

Die von Navis und Smartphones bekannte Positionsbestimmung durch GPS macht es möglich. Ein auf Zustellung von Post- und Werbesendungen spezialisiertes Unternehmen beschreibt den Einsatz so:

[...] Dabei werden dem Zusteller kleine GPS-Geräte mit auf den Weg gegeben. Über einen Sender kann die jeweils aktuelle Position des Zustellers ermittelt und in Echtzeit auf einem Computer mit geeigneter Kartensoftware oder Geoinformationssystem angezeigt werden. Die gelaufene Tour kann auf diese Weise schon während der Verteilung überwacht werden.

Aufzeichnungen ermöglichen zudem eine nachträgliche Kontrolle, welche Wege in welcher Zeit zurückgelegt wurden.

Zusammengefasst: Ein Traum für jeden Zeitungsvertrieb. Per Knopfdruck können die schnellsten und fleissigsten Austräger angezeigt werden ...

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