Der Jugendschutz beim Verkauf von Gamekeys für Online-Computerspiele

Gamekeys werden immer beliebter und machen dem traditionellen Handel für Computerspiele gehörig Konkurrenz. Doch wie verhält es sich mit dem Jugendschutz beim Online-Verkauf von Gamekeys für (indizierte) Computerspiele? Müssen bereits die Verkäufer von Gamekeys Jugendschutzmaßnahmen ergreifen? Oder müssen lediglich die Game-Plattform-Betreiber, bei denen das Computerspiel heruntergeladen oder aktiviert werden kann, die Jugendschutzbestimmungen beachten? Die IT-Recht Kanzlei beleuchtet die rechtliche Problematik und stellt Handlungsalternativen vor.

I. Sind Gamekeys jugendgefährdend?

Alles wandert ins Internet. Früher sind die Computerspielwilligen in Gameshops gegangen, um sich neue Spiele für den PC oder die Spielekonsole zu besorgen. Oder sie haben sie bei einem Online-Versand bestellt. Mittlerweile hat sich das Internet jedoch ebenso in der Welt der Computerspiele ausgebreitet. Viele PC-Spiele können jetzt nicht nur im Internet gekauft, sondern auch heruntergeladen und sofort gespielt werden. Via Download kommt das neu erworbene Spiel auf den eigenen Rechner – oder wird online auf einer Gameplattform im Internet gespielt. Dabei werden von den Online-Händlern häufig lediglich sog. Gamekeys verkauft, also elektronische Reg0sitrierungsschlüssel, mit denen die Käufer ein – z.B. beim Hersteller – heruntergeladenes Spiel freischalten können.

Rechtlich problematisch wird das Geschäftsmodell dann, wenn Gamekeys für entwicklungsbeeinträchtigende oder jugendgefährdende Spiele verkauft werden.

Müssen dabei die Verkäufer von Gamekeys genauso wie die Verkäufer von Computerspielen die speziellen Jugendschutzbestimmungen beachten, auch wenn im Gamekeys-Webshop das Computerspiel selbst noch gar nicht gekauft wird, sondern auf einer anderen Webseite (z.B ...

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