Von der Vorratsdatenspeicherung (VDS), Geheimdiensten (NSA & Co) und privaten Datenkraken (Facebook, Google)

Zu Beginn ein wichtiger Hinweis:

Dieser Text könnte Analysen und Meinungen enthalten, die nicht wohlfeil in den digitalen Mainstream passen. Dieser Text könnte gar polarisieren.

Wenn Sie also ganz sicher Ihre Meinung behalten und diese nicht möglicherweise durch Erläuterungen zum Urteil des BVerfG zur Vorratsdatenspeicherung oder durch verfassungsrechtliche Anmerkungen bezüglich der Arbeit von ausländischen Geheimdiensten im eigenen Telefon oder von einer kleinen Streitschrift wider der oligopolartigen Stellung amerikanischer Daten-Großkonzerne beeinflussen lassen wollen, dann hören Sie am besten an dieser Stelle auf zu lesen.

Oh, Sie sind noch da? Das freut mich aber. Na dann, auf in media res:

Dagegen!! Oder so.

Es ist einfach gegen die Vorratsdatenspeicherung zu sein, das Vorgehen der NSA zu verdammen und doch schulterzuckend diese Durchleuchtung ebenso zur Kenntnis zu nehmen wie die Tatsache, dass die meist genutzten sozialen Netzwerke in vielerlei Hinsicht unwirksame AGB und Datenschutzerklärungen haben. Die Argumente sind aber auch stichhaltig:

Argument für bzw. vielmehr gegen die VDS: “Eine Schweinerei, dass der Staat irgendwas von mir einfach so speichern will! Dann weiß ja jeder alles! Ich hab ein Recht auf Anonymität! Gehen wir auf die Straße!”

Argument hinsichtlich NSA & Co “Das ist ebenfalls eine Schweinerei! … Aber ich mein. Gut. Ich hab ja nichts zu verbergen. Und da kann man ohnehin nichts machen. Also, posten wir ein lustiges Meme.”

Argument zu sozialen Netzwerken Argument außerhalb der Filterbubble: “Ist doch umsonst, ist doch prima! Macht nix, wenn die wissen, welche Musik ich mag. Ist doch super.” Argument in der Filterbubble: “Ach klar, ich weiß doch, dass es nicht umsonst ist. Ich weiß, dass ich mit meinen Daten zahle. So what? Ich bin mir dessen ja bewusst und es tut doch nicht weh”.

Das Vorstehende ist eine Vereinfachung, noch dazu polemisch? Ja, das ist es ...

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