Gummientscheidung

Der Kollege Vetter berichtet von einer Entscheidung des BGH, in der es um die richtige Anwendung von Kondomen ging. Grundlage des Falles war, dass eine Mutter die Vaterschaft ihres Ehemannes an ihrem Kind nach über zwei Jahren anfechten wollte, weil ihr irgendwie aufgefallen war, dass sie in der relevanten Zeit fremd gegangen war und möglicherweise deswegen der andere der Vater des Kindes sein könnte. Um zu erklären, warum ihr diese Idee nicht schon früher gekommen war, führte sie an, sie hätte damals ein Kondom verwendet und deswegen war sie nicht auf den Gedanken gekommen, dass der Nebenbuhler in Wirklichkeit der Vater sein könnte. Dies ließ der BGH nicht gelten, weil schließlich bekannt sei, dass Kondome zwar schützen aber eben nicht zu 100 Prozent ...Zum vollständigen Artikel


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