Investitionsabzugsbetrag: Nachträgliche Inanspruchnahme, obwohl das Wirtschaftsgut bereits angeschafft ist

Die bereits erfolgte Anschaffung des begünstigten Wirtschaftsguts steht der nachträglichen Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrags nicht entgegen (FG Niedersachsen 18.12.13, 4 K 159/13). Die Klägerin ist eine GbR. Nach einer Außenprüfung beantragte die Klägerin die Bildung eines Investitionsabzugsbetrags (IAB), um die Gewinnerhöhung zu kompensieren. Dem folgte das FA nicht, da es seines Erachtens wegen der bereits erfolgten Anschaffung des Wirtschaftsguts am erforderlichen Finanzierungszusammenhang fehlte. Hiergegen legte die Klägerin Einspruch ein: Die Bildung eines IAB könne laut BFH-Rechtsprechung auch nach bereits erfolgter Anschaffung des begünstigten Wirtschaftsguts erfolgen. Anschaffung ist unschädlich Das sieht das FG auch so: Die Inanspruchnahme des IAB wird nicht dadurch ausgeschlossen, dass die Anschaffung des begünstigten Wirtschaftsguts im Zeitpunkt der erstmaligen Geltendmachung durch die Klägerin bereits erfolgt war. Denn das Merkmal der „künftigen“ Anschaffung ist nach den Verhältnissen zum Schluss des Wirtschaftsjahres zu beurteilen, für das der Steuerpflichtige den Abzugsbetrag geltend macht ...Zum vollständigen Artikel

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