Dropbox: Neue Nutzungsbedingungen ohne Sammelklagen

Der amerikanische Speicherdienst Dropbox ändert per 24. März 2014 seine Nutzungsbedingungen. Zwei wichtige Änderungen betreffen etwaige Rechtsstreitigkeiten mit Dropbox: Einerseits werden Sammelklagen (Class Actions) gegen Dropbox ausgeschlossen, andererseits tritt ein privates Schiedsgericht der American Arbitration Association (AAA) grundsätzlich an Stelle der bislang zuständigen staatlichen Gerichte in San Francisco.

Für Dropbox-Nutzer werden diese Änderungen in den meisten Fällen nachteilig sein:

Ein gemeinsames rechtliches Vorgehen gegen Dropbox mit Sammelklagen wird in Zukunft nicht mehr möglich sein, so dass jeder einzelne Nutzer auf sich allein gestellt ist. Am 27. April 2011 hatte der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten (Supreme Court) im Fall AT&T Mobility v. Concepcion entschieden, dass die Möglichkeit von Sammelklagen vertraglich ausgeschlossen werden darf.

Ausserdem werden sich Dropbox-Nutzer in Zukunft bei Rechtsstreitigkeiten privaten Schiedsgerichten stellen müssen, die meist unternehmensfreundlich entscheiden – auch, weil sie von Unternehmen finanziert werden und deshalb zumindest in einem impliziten Interessenkonflikt stehen ...

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