BGH-Entscheidung zum Vollkaskoschaden

Der Bundesgerichtshofs (BGH) hat mit Beschluss vom 15. Mai 2013 entschieden (Az.: IV ZR 62/12), dass es sich um keinen ersatzpflichtigen Vollkaskoschaden handelt, wenn sich während der Fahrt ein Teil eines Fahrzeugs ablöst und dieses beschädigt, weil es unmittelbar darauf überfahren wird.

Ein Mann und späterer Kläger war mit seinem Traktor unterwegs, als sich plötzlich dessen Frontlastgewicht löste. Da er dem Gewicht nicht auszuweichen konnte, überfuhr er es. Dadurch entstand an dem Trecker ein Schaden in Höhe von mehr als 60.000 Euro.

Der Vollkaskoversicherer weigerte sich, den Schaden zu bezahlen, da kein Fall einer Einwirkung mechanischer Gewalt von außen auf den Traktor vorgelegen habe. Da der Trecker durch ein eigenes Fahrzeugteil beschädigt worden war bestehe dafür bedingungsgemäß kein Versicherungsschutz.

Der Versicherte wollte das nicht akzeptieren, da der Trecker durch einen Unfall beschädigt worden war und Unfallschäden im Rahmen einer Vollkaskoversicherung mitversichert seien.

Vor dem Land-, als auch vor dem Oberlandesgericht erlitt der Kläger eine Niederlage. Erfolglos blieb auch seine beim Bundesgerichtshof eingereichte Nichtzulassungsbeschwerde ...

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