Schrebergarten war gestern, heute: Die Wintercamper

Camping im Sommer ist schon nicht Jedermann’s Sache. Und im Winter noch weniger. Dennoch gibt es zunehmend Menschen, die als Wintercamper und sogar aus Dauercamper ein neues Zuhause suchen ………..und auf Campingplätzen gefunden haben.

Gründe dafür sind unterschiedlich, nicht selten aber sind es zumindest auch finanzielle Gründe, sich eine Wohnung für das zur Verfügung stehende Einkommen nicht mehr leisten zu können oder keine solche mehr zu finden.

Für sie und für andere wird Dauercamping zu einer mehr oder minder unfreiwillig entstandenen und erlernten und akzeptierten und sogar geschätzten Lebensform. Einer Lebensform, bei der die Erfahrung “Reduce to Max” zugleich auch zu einem neuen Lebensgefühl und -wert zu führen scheint.

Das jedenfalls kann man in und zwischen Bildern und Zeilen und Worten einer Reportage des NDR sehen und hören, den Sie hier in der Mediathek sehen können.

Was vielen Konsumge- und Verwöhnten auf den ersten und vielleicht auch zweiten Blick als (scheinbar) “ärmeres”, weil verzichtgeprägtes Leben anmuten könnte, zeigt in Kleinigkeiten bei den Menschen, die darin porträtiert werden, aber vor allem auch, dass und wie Verzicht und Kleinigkeiten, Genügsamkeit und auch ein Stück Sich-Selbst-genügen Fähigkeiten, Talente und Bewusstsein für einen Reichtum, der mit Konsum und materiellen Dingen über die Grundbedürfnisse hinaus nicht käuflich ist.

Reduzieren und Erkennen der eigentlichen Grund-Bedürfnisse und die Kunst, diese mit kleinen Budgets, wenigen Mitteln und auch in einer gewachsenen und sich bildenden Nachbarschaft und Gemeinschaft zu erfüllen ...

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