Wechselmodell und die Auswirkungen auf den Unterhalt

Immer mehr Eltern betreuen ihre Kinder nach der Trennung oder Scheidung im sog. Wechselmodell, d.h. die Kinder sind bei beiden Elternteilen gleichermaßen zuhause, werden von beiden Elternteilen in annähernd gleichem Umfang betreut, und zwar bezogen auf das gesamte Jahr einschließlich Ferienzeiten, Krankheitszeiten u.ä., und beide Elternteile sind gleichermaßen auch für die alltäglichen Belange der Kinder zuständig und verantwortlich. Die erfolgreiche Umsetzung dieses Betreuungsmodells im Interesse und zum Wohl des Kindes setzt ein nicht unerhebliches Maß an elterlicher Kooperationsfähigkeit voraus, und zwar auch und gerade in finanziellen Fragen das Kind betreffend, die anders als bei dem sog. Residenzmodell, bei dem das Kind seinen Lebensmittelpunkt bei einem Elternteil hat und somit der andere Elternteil allein zum Barunterhalt für das Kind verpflichtet ist, viel stärker in den Vordergrund rücken: Ist beim Residenzmodell mit dem Kindesunterhalt, den der überwiegend betreuende Elternteil von dem anderen Elternteil nach der Düsseldorfer Tabelle erhält, der Bedarf des Kindes für Kleidung, Wohnen, Essen, Schulbedarf, Hobbies etc ...

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