Warum Sie bei Unterhaltsschulden ganz schnell zum Schuldenberater gehen sollten. Verpassen Sie nicht den 01.07.2014

Unterhaltsschulden fallen bei Insolvenzanträgen ab den 01.07.2014 nicht mehr unter die Restschuldbefreiung, falls der Unterhalt pflichtwidrig nicht gezahlt wurde.

Stellen Sie sich vor, Sie tragen einen Berg von Unterhaltsschulden in Höhe von 34.000 € mit sich herum. Die Mutter des Kindes hat Unterhaltsvorschuss beantragt, so dass ein Teil der Forderungen jetzt durch das Jugendamt beigetrieben wird. Aufgrund Ihrer Einkünfte haben Sie keine Chance, die Unterhaltsschulden neben dem laufenden Unterhalt abzuzahlen.

Nach der bisherigen Rechtslage fallen Unterhaltsrückstände in die Restschuldbefreiung. Das bedeutet, nach Ablauf der Wohlverhaltensperiode von derzeit noch sechs Jahren kann der Unterhaltsrückstand nicht mehr vollstreckt werden. Dies gilt allerdings nicht für Unterhaltsrückstände, die während des Insolvenzverfahrens weiter auflaufen.

Gerne hat dann das Jugendamt Strafanzeige wegen Unterhaltspflichtverletzung gestellt. Als unerlaubter Handlung fiel dann der rückständige Unterhalt nicht unter die Restschuldbefreiung.

Neue Regelung durch die Reform zum 01.07 ...Zum vollständigen Artikel


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