Kein Hartz IV wegen Haus und Olivenhain in Griechenland

Ein Haus und ein Olivenhain in Griechenland müssen sich Hartz-IV-Antragsteller grundsätzlich als Vermögen anrechnen lassen. Dies hat das Sozialgericht Detmold in einem am Mittwoch, 19.02.2014, bekanntgegebenen Beschluss klargestellt (AZ: S 9 AS 2274/13 ER).

Im konkreten Rechtsstreit hatte ein Arbeitsloser erfolglos Arbeitslosengeld II beantragt. Das Jobcenter hatte die Hartz-IV-Zahlung als Zuschuss verweigert, weil der Mann Eigentümer eines Hauses sowie eines 7.000 Quadratmeter großen Olivenhains in Griechenland war. Der Arbeitslose sei daher gar nicht bedürftig. Die Behörde gewährte jedoch Leistungen in Form eines Darlehens.

Doch der Olivenhain- und Haus-Besitzer sah dies gänzlich anders und beantragte im einstweiligen Rechtsschutzverfahren vorläufige Hartz-IV-Leistungen als Zuschuss ...

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