Infinus-Gruppe: Was Anleger wissen sollten

Im November 2013 ist die Staatsanwaltschaft Dresden bei der Infinus-Gruppe �einmarschiert�. Dies hat zu einer wahren Informationsflut in den Medien gesorgt, die den betroffenen Anlegern nicht wirklich weiter hilft. Vieles ist unübersichtlich. Hier ein paar klarstellende Worte: Gerne wird davon berichtet, dass die �Infinus-Gruppe� Insolvenz angemeldet habe. Dies ist jedoch nicht richtig. Richtig ist allein, dass einzelne Unternehmen, die zum Infinus-Firmengeflecht gehören, Insolvenzanträge gestellt haben. Dies gilt aber nicht für alle. Insbesondere die Vertriebsfirma, die Infinus AG Finanzdienstleistungsinstitut, hat einen solchen Antrag bislang noch nicht gestellt. Mithin können Ansprüche, die gegen diese Gesellschaft ggfls. wegen fehlerhafter Aufklärung bestehen könnten, noch gerichtlich geltend gemacht werden. Dagegen ist über die Infinus AG Ihr Kompetenzpartner mittlerweile das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Diese Gesellschaft hat nach derzeitigen Informationen aber keine Vermittlungen durchgeführt bzw. Orderschuldverschreibungen ans breite Publikum herausgegeben. Betroffen sind hier wohl nur einige Schuldverschreibungen, die �intern� an die Vermittler vergeben wurden. Insoweit wird am 25.02.2014 beim Amtsgericht Dresden eine Gläubigerversammlung stattfinden. Die eigentlichen �Schwergewichte�, die Prosavus AG sowie die Future Business KGaA, haben ebenfalls Insolvenzantrag gestellt, ohne dass bislang eine Verfahrenseröffnung beschlossen wurde. Über diese beiden Gesellschaften wurde der Großteil der Anlegergelder über Orderschuldverschreibungen oder Genussrechte eingesammelt ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK