Exkurs: Himmel Hilf!

Selbst das als besonders trocken geltende Gebiet des Steuerrechts erlebt hin und wieder im wahrsten Sinne des Wortes seine „Sternstunden“: Ein Unternehmen zahlte 6 Jahre in Folge Beträge unbekannter Höhe an einen Dienstleister, der angab, „mit dem höchsten Gott“ in spirituellem Kontakt zu sein. Da der Einsatz des Dienstleisters natürlich allein weltlichen Motiven, nämlich der Steigerung des Umsatzes in Zeiten der Wirtschaftskrise, diente, müssten diese Zahlungen doch als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar sein?! So glaubte jedenfalls das Unternehmen. Aber weit gefehlt: selbst der höchste Gott konnte nichts gegen das Urteil des offenbar allmächtigen Finanzgerichts Münster ausrichten! Grundsätzlich könne der Steuerpflichtige zwar selbst entscheiden, welche betrieblichen Ausgaben er tätigen möchte ...Zum vollständigen Artikel


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