Die Alligator-Action-Farm – und die Zuverlässigkeit des Betreibers

Die tierschutzrechtliche Unzuverlässigkeit eines Betreibers einer Alligator-Farm kann nicht mit dem Tod eines Elefanten begründet werden, wenn der Vorfall weder ganz aufgeklärt ist noch diesbezüglich eine rechtskräftige Entscheidung über ein Fehlverhalten des Betreibers vorliegt.

So das Verwaltungsgericht Gießen in dem hier vorliegenden Eilverfahren, mit dem sich der Betreiber einer Alligator-Action-Farm im Wetteraukreis gegen den Entzug seiner tierschutzrechtlichen Erlaubnis gewehrt hat. Der Landrat des Wetteraukreises hatte mit sofortiger Wirkung die tierschutzrechtliche Erlaubnis entzogen und den Betrieb der Tierfarm untersagt. Gestützt hatte der Landrat die angefochtene Verfügung auf die tierschutzrechtliche Unzuverlässigkeit des Betreibers. Dabei wurden dem Betreiber mehrfache Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und Auflagen im Zusammenhang mit dem Schaubetrieb zur Last gelegt, die Entscheidung aber letztlich mit Vorgängen im Zusammenhang mit dem Tod eines Elefanten begründet, der in Estland bei einer Vorführung im Beisein des Antragstellers verstorben war ...

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