Zum Anspruch auf Helmtherapie bei deformiertem Säuglingsschädel

Die Frage, ob eine Krankenkasse verpflichtet ist, die Kosten für einen individuell angefertigten Helm zu übernehmen, wenn der Schädel nach der Geburt des Kindes eine Asymmetrie aufweist, war Gegenstand eines Verfahrens beim Sozialgericht Detmold für ein 2012 geborenes Zwillingskind.

Streitgegenständlich waren Kosten von 1.819,00 Euro für die ärztlich empfohlene und durchgeführte Therapie. Nach Auffassung des Sozialgerichts müssen die Eltern diese selbst tragen.

Bei der Helmtherapie soll das Wachstum des kindlichen Kopfes durch den speziell angepassten Helm (Kopforthese) beeinflusst werden.

Dabei handle es sich nach der Begründung des Sozialgerichts um eine neue Behandlungsmethode dar, die nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung gehört ...

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