Nebentätigkeit führt bei erkranktem Beamten zur Entfernung aus dem Dienst

Ein Beamter wurde zu Recht aus dem Beamtenverhältnis entfernt, weil er während seiner Erkrankung "regelmäßig in einer Tanzband" spielte. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig durch Beschluss vom 31.01.2014 (Az. 2 B 88.13) in letzter Instanz entschieden und damit eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Göttingen bestätigt. Bei dem erkrankten Beamten handelte es sich um einen Regierungsobersekretär, der als Mitglied einer Tanz- und Showband eine genehmigte Nebentätigkeit ausübte. Er war berechtigt, in der Woche maximal acht Stunden zu musizieren. Im Krankheitsfall wurde ihm jedoch das Musizieren untersagt. Er hatte sich aber an das Verbot mehrfach nicht gehalten, so dass der Dienstherr die Nebentätigkeits-Genehmigung widerrief. Auch danach trat der Beamte während seiner Erkrankung "noch Dutzende Male mit seiner Band auf" ...Zum vollständigen Artikel

Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK