Dass man sich für Heller und Pfennige entschuldigen muss…..

….wenn man für das 500g-Packerl Nudeln der No Name-”Marke” und Bückware zum Preis von 49 cent mit 8 Fünf-Cent-Stücken, 4 Zwei-Cent- und 1 Ein-Cent-Stück auf Heller und Pfennig mit zwei Kindern am Arm und vielleicht bisserl ärmer als andere für die Mittagsmahlzeit Oma sorgt, wie die Dame gestern vor mir an der Kasse, die immer ihre Enkel hütet, während die alleinerziehende Mama einen 450 Euro Job hat, finde ich – wüüüürklüüüch- grossartig!

Ja! Denn, jetzt weiss ich wenigstens gleich, bei welcher Kassenmitarbeiterin und welchem Laden ich ab morgen aus dem Töpfchen mit Zwei-Cent-Stücken meine Frühstückssemmel bezahlen kann.

Auf Heller und Pfennig. Bis das Töpfchen leer ist. Und das mit den 5erln und das mit den “Fuchserln”, den 1-Cents, die nicht nur zum Pfennigfuchsen an die Stelle der “echten” Pfennige getreten sind.

Mit Pfennigen fuchsen, um andere damit zu fuchsen, kann fast diebisch Vergnügen bereiten. Gegen Ungerechtigkeiten, gegen Unverschämtheiten und erbämlich herablassenden Umgang mit der ohnehin für so viele Menschen schwierigen täglichen Armut ...

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