Abgabe eines Schuldanerkenntnisses unter Zwang

Hat ein Schuldner ein notarielles Schuldanerkenntnis abgegeben, weil er sich dazu veranlasst sah durch den Hinweis, eine fortdauernden Veröffentlichung seiner Fotos im Internet erst nach einem derartigen Zahlungsversprechen zu beenden, ist dieses Schuldanerkenntnis anfechtbar.

Mit dieser Begründung hat das Oberlandesgericht Koblenz in dem hier vorliegenden Fall der Klage eines Bordellbesuchers stattgegeben, der sich damit gegen die Vollstreckung aus einer notariellen Urkunde wendet. Die Beklagte hat die Vollstreckung aus der notariellen Urkunde betrieben, mit der sich der Kläger und Schuldner im Rahmen eines Schuldanerkenntnisses zur Zahlung von 12.000 Euro verpflichtet hatte. Der entsprechende Schaden soll dadurch verursacht worden sein, dass der Kläger im Januar 2013 anlässlich zweier Besuche bei Prostituierten in vermieteten Räumlichkeiten der Beklagten “Stinkbomben” geworfen und so den weiteren Betrieb des Bordells zum Erliegen gebracht habe ...

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