Videoüberwachung in Fitnessstudio zulässig?

Das Landgericht Koblenz hatte u.a. darüber zu entscheiden, ob eine Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Fitnessstudio-Vertrages zulässig ist, wonach sich das Fitnessstudio vorbehält, Teile des Studios mittels Video zu überwachen und Aufnahmen einzelfallabhängig zu speichern. Konkret lautete die Klausel: "In den Clubs werden zur Erhöhung der Sicherheit Teilbereiche durch Videokameras überwacht. Einzelfallbezogen werden Aufnahmen gespeichert, soweit und solange dies zur Sicherheit der Mitglieder und zur Aufklärung von Straftaten notwendig ist". Weiter heißt es: "Das Mitglied stimmt einer dauerhaften Kameraüberwachung [...] zur Sicherheitserhöhung zu". Das Landgericht Koblenz bewertete die Klause als unzulässig (LG Koblenz, Urteil v. 19.12.2013, Az. 3 O 205/13), weil sie den Kunden unangemessen benachteilige ...Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK