Der Bassena-Test für den CO2-Fussabdruck

Vielen von Ihnen wird der Begriff einer Bassena nichts sagen. Das liegt am Sprachraum. Um den Begriff zu kennen, müssten Sie über die Spitzerln der Alpen guggen. Entweder weit bis nach Italien, wo er als Bacino wieder zu finden ist. Oder Sie müssten über den Rhein hinweg nach Frankreich, wo im Aussenbereich Brunnen aus Natursandsteinen in ähnlichen Formen zu finden sind. Wo aber eigentlich dann nur der (dafür nicht übliche) Begriff eines Bassins ahnen lässt, was man darin findet.

Hierzulande hiess das Teil, um das es geht einfach: Brunnen. Selbst dann, wenn er nicht wie oben im Bild ein steinerner oder hözerner Beckenbrunnen ist, sondern wenn er wie in der Wohnung meiner Grosseltern im Gang, im Flur der Wohnung hing, an der Wand und dort die einzige Wasserquelle der Wohnung war. Nicht so kunstvoll, wie viele der Bassenas, die Sie beim Googeln finden können. Sondern nur wenig oberhalb des eigentlichen Wasserhahns mit dem Drehgriff verschnörkelt, sonst schlicht weiss und mit dunkelblauem Rand eingefasst, wie Email-Schüsseln, die klassischerweise zu Haushalten damals (und auch bei mir bis heute) gehören. Dort die einzige Wasserquelle war. Und blieb. Seit das Haus gebaut war. Und noch bis nach dem Tod meines Grossvaters, der 1983 starb und sogar noch, bis meine Grossmutter dann im Jahr darauf in eine Wohnung umzog, in der sie erstmalsin einer eigenen Wohnung auch Zentralheizung, einen elektrischen Herd, ein Bad und fliessend warmes Wasser dort wie in der kleinen Küche hatte. Keine Kohlebriketts mehr aus dem Keller in den 2. Stock tragen musste, kein Wasser vom Flur mehr auf dem Holzkohlenofen wärmen, den ein später bayerischer Ministerpräsident gewordener Landrat einmal in Notzeiten bewilligt hatte. Keine Zinkwanne mehr vom Dach in die Wohnung über die Stiegen wuchten, wenn Badetag der Woche war, weil es eben kein Bad in der Wohnung gegeben hatte. Sondern eben nur den Brunnen an der Wand im Flur der Wohnung ...

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