Dafür müsste eigentlich der Richter haften!

Für die Kleinigkeit von 7.800 € hatte das Familiengericht in Gummersbach ein Sachverständigengutachten über die Höhe des Einkommens eines unterhaltspflichtigen Vaters eingeholt. Dafür bestand nach Ansicht der Richter des Oberlandesgerichts Köln allerdings keinerlei Veranlassung.

Es ging um die Abänderung eines Unterhaltstitels. Die Klägerin hatte zwar ein niedrigeres Einkommen des Beklagten zugrunde gelegt, das lag aber immer noch deutlich über der höchsten Einkommensstufe der Düsseldorfer Tabelle. Letztlich ging es bei der Abänderung des Unterhalts auch nur um eine Erhöhung infolge der Tatsache, dass das unterhaltsberechtigte Kind in die nächst höhere Altersgruppe gekommen war ...

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