Wenn die Sekretärin ehrenrührige Behauptungen verbreitet

Ein Arbeitnehmer, der ehrenrührige Behauptungen über Vorgesetzte und Kollegen aufstellt und sie zu Unrecht beschuldigt, begeht dadurch eine schwerwiegende arbeitsvertragliche Pflichtverletzung, die eine ordentliche Kündigung rechtfertigt.

Mit dieser Begründung hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg in dem hier vorliegenden Fall die Kündigungsschutzklage einer Sekretärin abgewiesen. Die Klägerin wurde von dem beklagten Landkreis in einer Stadtkämmerei als Sekretärin beschäftigt. Sie erhob vor allem gegen die Kämmerin, aber auch gegen weitere Kollegen schwere Vorwürfe; so sei es u. a. zu Alkoholexzessen und sexuellen Handlungen während des Dienstes gekommen ...

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