Und was boykottieren Sie heute grad so?

Gelegenheiten gäb’s genug.

Geradezu mehr als genug.

Könnte man gefühlt denken.

Wenn man Medien so liest und hört, könnte jeder quasi jeden Tag eine Revolution anzetteln. Und gar erfolgreich durchziehen.

Die fangen nicht mehr mit dem Sturm à la Bastille an und dem, was einen vorher ärgert.

Sondern ganz easy. Im Easy Jet, der zwar scheinbar jeden befördert, aber nicht jeden mitnimmt. Vor allem, wenn er nicht so ganz easy ist. Oder in jedem anderen kerosinpotenten Flugmittel, das die mehr Bemittelten zu wählen pflegen. Die dann zwischen den Flügen zu wählen pflegen. Zwischen ethisch akzeptablen Menüs der abgehobenen Beförderung in Upper, Business und First Class beim Abheben. Und zwischen Arrival und Departure, online. Mit dem neuesten Teilchen, das ein Jahr später den Müllberg mit Rohstoffen befüllt, die nicht da landen, wo sie landen könnten. Damit andere aus diesen Rohstoffen noch mal Gewinnmaximierung schöpfen können. Damit das vielleicht doch noch klappt, denkt man über Pfand für solche Teilchen nach.

Zwischen Online Petitionen, shitstorms und Aufrufen zum Boykott eben.

Mit solchen werden nicht nur Pfandpflichten auf Handys dann debattiert und lanciert. Mit Boykottaufrufen. Sondern gar Diktaturen heute gestürzt. (Oder) Die GEZ beispielsweise. Und Menschen, die beim ZDF arbeiten. Dann werden Volks-, äh Publikumsräte eingesetzt. Oder wollen eingesetzt werden. Damit die dann nicht als Diktatur über die Medien angesehen werden können, müssen das zwei sein, die den Publikumsrat geben und den Rat, was das Publikum sehen darf….äh, will. Frauen am besten. Sonst haben wir gleich wieder was wegen Genderdiskriminierung am Hals und in der nächsten Petition. Fragen Sie lieber nicht sanft und harmlos nach, warum nur zwei Frauen und nicht auch wenigstens ein Mann ...

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