Neue Rechtsgrundlagen für Schweizer Domainnamen

Wer darf in Zukunft die schweizerischen Top-Level-Domains .ch und .swiss als Registry verwalten beziehungsweise als Registrare vermarkten? Während heute beide Funktionen durch die Stiftung SWITCH wahrgenommen werden, sieht der Entwurf der neuen Verordnung über die Internet-Domains (VID, PDF) eine Trennung vor. Das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) führt eine entsprechende Anhörung mit der Möglichkeit für Stellungnahmen bis am 17. April 2014 durch.

Die Genossenschaft «Registrar Alliance», getragen von Hosting-Anbietern in der Schweiz, hat bereits angekündigt, sich in Konkurrenz zu SWITCH als Registry zu bewerben. Anfang 2013 hatte der Bundesrat seine «Strategie für den Umgang mit Internet-Domain-Namen» veröffentlicht.

Für die bestehende .ch-Top-Level-Domain (TLD) regelt der Verordnungsentwurf, dass diese von allen natürlichen und juristischen Personen nach dem Prinip «first come, first served» genutzt werden kann. Die Berechtigung zur Verwendung von Domainnamen wird nicht überprüft.

Die Domainnamen unter der neuen generischen TLD .swiss hingegen müssen «der schweizerischen Community, dem Image sowie den politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen und kulturellen Interessen der Schweiz dienen und diese weltweit fördern.» Die Nutzung darf nur durch Personen erfolgen, die in der Schweiz ansässig sind oder zumindest einen besonderen Bezug zur Schweiz haben, und die TLD wird durch den Bund betrieben ...

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