Prorendita Eins GmbH & Co. KG: Sparkasse muss Anlegerin ihren gesamten Schaden ersetzen

Die Sparkasse KölnBonn hatte bei ihrer Empfehlung, eine Beteiligung an der Prorendita Eins zu zeichnen, nicht auf das Totalverlustrisiko und das Risiko der Fremdfinanzierung hingewiesen. Sie muss deshalb einer Anlegerin den gesamten Schaden ersetzen. Das Urteil aus Köln hat Signalwirkung für viele Kapitalanleger. Eine Anlegerin hatte sich im Jahr 2005 an der Prorendita Eins GmbH & Co. KG beteiligt. Sie war von einem Mitarbeiter der Sparkasse beraten worden, der ihr die Anlage empfohlen hatte. Es handelt sich bei der Prorendita Eins um einen geschlossenen Fonds, der von Ideenkapital aufgelegt wird. Die Fondsgesellschaft investiert über eine britische Partnergesellschaft in britische Zweitmarkt-Lebensversicherungen. Nach dem Fondskonzept werden britische Lebensversicherungen von Versicherungsnehmern aufgekauft, die ihre Lebensversicherungen abstoßen wollen. Die Beteiligung entwickelte sich jedoch nicht so wie erhofft. Der Handel mit Lebensversicherungspolicen auf dem Zweitmarkt kam völlig zum Erliegen. Ausschüttungen blieben aus. Die Fondsgesellschaft teilte mit, dass mit einem erheblichen Kapitalverlust zu rechnen sei. Die Anlegerin zog gegen die Sparkasse vor Gericht ...Zum vollständigen Artikel


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