„Nacktläufer von Freiburg“ muss wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht

Der als „Nacktläufer von Freiburg“ bundesweit bekanntgewordene Peter N. muss sich erneut wegen Kindesmissbrauchs dem Gericht stellen. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat in einem am Dienstag, 11.02.2014, verkündeten Urteil den teilweisen Freispruch des Landgerichts Freiburg aufgehoben (AZ: 1 StR 485/13).

Vor knapp einem Jahr hatte das Landgericht den Astrologen und Sexualtherapeuten Peter N. wegen dreifachen sexuellen Missbrauchs von zwei Kindern sowie wegen des Besitzes jugendpornografischer Schriften zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Vom Vorwurf, auch ein drittes Kind missbraucht zu haben, wurde er wegen unklarer Aussagen des Kindes freigesprochen.

Mitangeklagt war auch der Vater eines Kindes. Dieser soll nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft seinen Sohn dazu aufgefordert haben, Peter N. zu befriedigen. Auch dieser wurde freigesprochen.

Nach den Feststellungen des Landgerichts haben sich die Taten zwischen 1994 bis Ende 1996 ereignet. Eine Bekannte von Peter N. hatte ihm ihre damals sieben und neun Jahre alten Söhnen anvertraut. Sowohl FKK-Fan Peter N ...

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