Heute fällt der Startschuss für EMIR-Meldungen!

(c) BBH

Mit Stichtag heute, den 12.2.2014, müssen Gegenparteien und zentrale Gegenparteien ihre Derivategeschäfte an ein registriertes und anerkanntes Transaktionsregister melden. Diese Meldepflicht umfasst alle Einzelheiten, Änderungen und die Beendigung eingeschlossen. Sie resultiert aus der EMIR (European Market Infrastructure Regulation – Verordnung über OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister) und gilt für alle börslich und außerbörslich geschlossenen Derivatkontrakte.

Zur Erinnerung: Bei Derivaten handelt es sich typischerweise um Finanztermingeschäfte, deren Preis oder Wert davon abhängt, wie sich ein Marktgegenstand als Basiswert (z. B. Wechselkurse, Rohstoffpreise) entwickelt. Für Energieunternehmen sind vor allem die Warenderivate relevant, beispielsweise der Erwerb eines „Future“ an der European Energy Exchange (EEX).

Als außerbörsliche Derivate gelten nach der EMIR Geschäfte, die nicht auf einem geregelten Markt, also „over the counter“ ausgeführt werden. Hierzu zählen auch Derivate, die an Multilateralen Handelssystemen (Multilateral Trading Facility – MTF) gehandelt werden, beispielsweise ein über eine der großen Brokerplattformen (z. B. ICAP, GFI) erworbenes Stromband ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK