Kommentar: Seehofer bremst Windkraft und Leitungen aus, um AKW Grafenrheinfeld zu schützen

Sehr geehrte Leserinnen und Leser! In der nord-west-bayerischen Region Main-Rhön wird sich die Energiewende der Großen Koalition entscheiden. Alle Handlungen des bayerischen Ministerpräsidenten Seehofer der letzten Wochen und Monate laufen darauf hinaus, den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu blockieren und den Ausbau des Stromtransports nach Bayern zu behindern. 2015 steht die gesetzlich vorgesehene Abschaltung des Kernkraftwerks in Grafenrheinfeld an. Wenn es Seehofer gelingt, einen Mangel an Stromerzeugungskapazitäten und ungenügender Netzintegration präsentieren zu können, wird es für ihn leichter sein, den Atomausstieg in Deutschland insgesamt zu sabotieren. Alle Indizien deuten seit Jahren darauf hin, viele Maßnahmen der CSU laufen auf dieses Ziel hinaus. In der Region Main-Rhön liegt mit der Rhön das stärkste Windpotenzial Bayerns. Bis heute gibt es dort kein einziges modernes Windrad. Der ganze Landkreis Rhön-Grabfeld wurde bisher vollständig von Windkraft-Anlagen freigehalten. Erst jüngst wurde ein Bürgergemeinschaftswindpark mit 18 Windrädern vom zuständigen Landratsamt in Bad Neustadt im Genehmigungsverfahren verhindert. Millionen Euro von Bürgerkapital zur Erlangung einer Genehmigung drohen verloren zu sein. In ihrer Verzweiflung hat die Genossenschaft das Amt unter CSU-Landrat Habermann verklagt. CSU schreckt die Bürgerenergiewende ab Die Taktik der CSU scheint klar zu sein: Windparks im Genehmigungsverfahren verhindern und mit diesem Beispiel auch viele andere potenzielle Investoren abschrecken, die um ihr Kapital fürchten. Seehofers Vorstellung von einer Länderöffnungsklausel soll die Verhältnisse aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld auf ganz Bayern übertragen und mit Mindestabständen von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von 2.000 Metern den weiteren Ausbau der Windkraft in ganz Bayern verhindern ...Zum vollständigen Artikel


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